Am 13.02.26 hieß es bei uns: Verkleide dich als dein großes Vorbild! Ob Sportstar, Superheldin, Musiker oder Alltagsheld – unsere Schüler zeigten sich kreativ, zu wem sie aufschauen.
Und das Beste: Auch Fr. Hemmer und Fr. Neu machten begeistert mit und warfen sich in Schale.
Ein bunter Tag voller Mut, Vorbilder und guter Laune – genau so lieben wir Schule! Euer Courage-Team
Liebe Schulgemeinschaft, zum Valentinstag startet das Courage-Team eine kleine Herzensaktion. Kärtchen schnappen, Nachricht schreiben, Freude schenken #Liebe teilen macht glücklich# Euer Courage-Team
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus setzte die Schulgemeinschaft der IGS Otterberg ein sichtbares Zeichen der Erinnerung. Durch das Entzünden von Kerzen gedachten die SchülerInnen gemeinsam der Millionen Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Jede einzelne Kerze stand dabei symbolisch für das Weitertragen der Erinnerung und für die Verantwortung, aus der Geschichte zu lernen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Gedenktages war die Teilnahme der MSS 11 an einem Zeitzeugengespräch mit Ruth Melcer. Der von der Friedrich-Ebert-Stiftung bereitgestellte Livestream hinterließ bei den SchülerInnen einen tiefen Eindruck. In ihren eindrucksvollen Schilderungen berichtete Frau Melcer von ihren persönlichen Erlebnissen und ermöglichte so bewegende Einblicke in eine Zeit voller Leid und Grausamkeit.
Diese Begegnung machte deutlich, wie wichtig es ist, die Erinnerung wachzuhalten, damit sich solches Unrecht niemals wiederholt.
Am frühen Sonntagabend des 11.1.26 um kurz nach sechs trafen wir uns neugierig an der Werkstattbühne des Pfalztheaters. Wir haben uns ein leichtes schweres Stück ausgesucht. Ein Widerspruch, klar! Gerade der Widerspruch hat uns gereizt. Für Jugendliche geeignet, nicht zu lang (90 Minuten ohne Pause), nur 6 Euro Eintritt für uns als SchülerInnengruppe – das klang gut machbar für uns. Außerdem schwärmten Melek, Bona und Frau Sauer von dem Ausschnitt, den sie bei der kostenlosen Eröffnungsgala davon schon gesehen hatten.
Auch die Beschreibung im Programm war ansprechend:
All das Schöne: “ Ein Stück über das Leben – und die kleinen Dinge, die es großartig machen“
Was tust du, wenn jemand, den du liebst, den Lebensmut verliert? Der junge Mann in diesem Stück findet eine ungewöhnliche Antwort: eine Liste mit all den schönen Dingen auf der Welt. So fängt sie an:
Eiscreme
Wasserschlachten
Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen
Die Farbe Gelb
Dinge mit Streifen
Er beginnt diese Liste als Siebenjähriger nach dem ersten Suizidversuch seiner Mutter. Er beginnt sie, um ihr zu zeigen, dass das Leben schön ist – auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt. […] Die Liste wird länger, geteilt …
[…] Die Symptome von Depression sind vielfältig – lustig aber sind sie nie. Trotzdem gelingt es Macmillan [dem Autor], ein außergewöhnlich leichtes Stück darüber zu schreiben.[…]“ (aus https://pfalztheater.de/unsere-stuecke/all-das-schoene/ Zugriff 22.1.26)
Obendrauf haben wir mit viel Aufregung erlebt, was Theater im Unterschied zum Film bedeutet: Die Zuschauer waren nicht nur passiv dabei, sondern entscheidend für jede einzelne Aufführung. Denn einige durften mitspielen! Das war der spannendste Teil: Fragt der Schauspieler auch uns, ob wir eine kleine Nebenrolle übernehmen wollen? Was machen wir dann? Was macht dann der Schauspieler, wenn wir etwas Unerwartetes spielen?
Mutig, wie sie sind, meldeten sich Bona und Ina freiwillig: Bona gab ihre Jacke als kranken Hund her und Ina stoppte die Zeit, bis Bonas Jackenhund eingeschläfert war.
Uns regte der Theaterbesuch jedenfalls so an, dass wir ein kleines Projekt daraus machen wollen. Die Theatervermittlerin Franziska Geyer half uns bereits am darauf folgenden Mittwoch im Unterricht, erste Ideen und Versuche auszuprobieren. Mal sehen, was wir verwirklichen können. Seid schon mal gespannt.
Der 11. Darstellenes Spiel-Grundkurs mit Frau Sauer
Auch die 6b hat das Klassenzimmerstück Nathans Ring interaktiv begeistert erlebt
Das Pfalztheater wurde mit seinem aktuellen Klassenzimmertheaterstück Nathans Ring auch in die 6b eingeladen. Am Freitag, den 9.1.26, in der 5. bis 6. Std. verzauberte es unseren Klassenraum. Es handelte sich hierbei um ein außergewöhnlich direktes und intensives Theatererlebnis, da eine Schauspielerin und der Dramaturg als Schauspieler im eigenen Klassenzimmer der 6b zwischen und mit den SchülerInnen spielte. Die SchülerInnen waren ein Teil des Stückes und durften Rätsel und Aufgaben lösen. Wir waren sehr begeistert von dieser interaktiven Theaterwelt.
Vom 18. bis 21. Dezember leiteten unsere Schüler das Schülercafe auf dem Kulturmarkt in der Fruchthalle Kaiserslautern. Ein nachhaltiges Sozialpraktikum für alle Beteiligten. Bravo! An allen vier Tagen war das Café jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Bereits vor der Öffnung waren zahlreiche Vorbereitungen notwendig, bei denen viele helfende Hände gefragt waren.
An der Veranstaltung nahmen Schülervertreter, Schulelternvertreter sowie Lehrkräfte teil. Besoders erfreulich war die große Altersspanne der beteiligten Schülerinnen und Schüler: Die jüngsten Teilnehmenden kamen aus der 6. Klasse, die ältesten aus der 13. Jahrgangsstufe. So wurde das Kulturcafé zu einem gemeinsamen Projekt der gesamten Schulgemeinschaft.
Im Rahmen des Schulcafés wurden Kuchen, Muffins, Waffeln, Kaffee, Getränke sowie Hausmannskost verkauft. Viele Lehrer, Eltern sowie Schüler unterstützten das Projekt, indem sie Kuchen selbst gebacken haben. Alle Speisen und Getränke wurden anschließend eigenständig vorbereitet, verpackt und organisiert.
Die Schüler übernahmen mit Begeisterung die Leitung des Schulcafés. Dazu gehörten unter anderem die Organisation des Verkaufs, die Betreuung des Standes sowie der Umgang mit den Besuchern. Die Veranstaltung war sehr erfolgreich und erhielt zahlreiche positive Rückmeldungen.
Darüber hinaus entschieden sich die Schüler, einen Teil der Einnahmen dem amb. Kinderhospiz Kaiserslautern zu spenden.
Die Beteiligten zeigten sich sehr begeistert von der Erfahrung. Besonders hervorgehoben wurde, wie viel Freude es gemacht hat, außerhalb des Schulalltags Verantwortung zu übernehmen. Viele Schüler äußerten den Wunsch, auch im nächsten Jahr wieder an einem solchen Projekt teilzunehmen.
Als interaktives Theater-Game im Klassenzimmer der 6d
Am 08.01. kam die 6d mit ihrer Deutschlehrerin Frau Hermus in den Genuss eines sogenannten Klassenzimmer-Theaterstücks: Schauspielerin Helena Vogel und Regisseur Philipp Müller führten in A204 „Nathans Ring“ auf. Das Stück war aber nicht nur zum Zuschauen: Die Inszenierung bezog die Kinder aktiv mit ein und ließ sie Teil der Handlung werden.
Das Pfalztheater beschreibt das Stück so: „[…] Was wie der Anfang eines Märchens klingt, wurde zu einem zeitlosen Plädoyer für Gleichberechtigung, Vergebung und Gerechtigkeit. Nachdem dieser wertvolle Ring über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitervererbt wurde, ist es nun an der Organisation NATHANS RING und ihrer Mitarbeiterin Justina, die nächste Trägerin oder den nächsten Träger zu finden. Wissenschaftliche Berechnungen haben bislang nur ergeben, dass der Ring nun an eine Gruppe von Kindern kommt – doch welche wird es sein? Justina steht vor der großen Aufgabe, dies herauszufinden. Zur Hilfe kommen ihr Aufgaben, die die Kinder spielerisch lösen müssen. Doch wie in der Ringparabel müssen sich auch Justina und die Kinder am Ende fragen, ob es „den einen“ Ring überhaupt gibt … Ausgehend von der berühmten Ringparabel zeigt dieses neue Klassenzimmerstück anhand von Lessings Literatur-Klassiker, dass Unterschiede eigentlich ganz gut sind und hinterfragt, ob es wirklich wichtig und gut ist, genauso zu sein, wie alle anderen..“
Die 6d war ausnahmslos begeistert von der Aufführung und lobte diese in höchsten Tönen. Sowohl die schauspielerische Leistung als auch der Gaming-Charakter des Stückes überzeugten, aber auch der Inhalt stieß auf großes Interesse.
Ein großes Dankeschön ergeht ans Pfalztheater-Team für die Ermöglichung dieses tollen Erlebnisses!
Seit diesem Schuljahr besuchen unsere Schüler*innen von den Klassen 5 – 7 in der Vor-Lese-AG von Frau Mayer jeden Dienstag von 14.30-16 Uhr die Kinder in der Kita Buntspecht, um ihnen vorzulesen. Und es bewahrheitet sich immer wieder, dass es für Kinder jeden Alters die schönste Form der Zuwendung ist, wenn ihnen eine Geschichte vorgelesen wird. Umgekehrt können unsere Schüler*innen in der Rolle der älteren Vorleser vor einem dankbaren Publikum ihre Fertigkeiten so verbessern, dass viele dabei schon über sich hinauswachsen konnten.
An dieser Win-Win-Situation sind muttersprachliche Schüler und auch Schüler mit dem Unterrichtsfach Deutsch als Fremdsprache gleichermaßen aktiv beteiligt: zu den engagierten Vorlesern zählen Haifa, Adul, Matz, Fiona, Candy, Amilia und Erblina.
Frau Mayer, Lehrerin für Deutsch und Deutsch als Fremdsprache